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Erblich bedingter Brust- und Eierstockkrebs

Erblich bedingter Brust- und oder Eierstockkrebs bedeutet, dass die Ursache für eine Brust- oder Eierstockkrebserkrankung eine Veränderung in den Genen liegt. Man spricht auch von einer Genmutation. Dabei sind derzeit von allen Brustkrebsfällen (Mammakarzionom) etwa zehn Prozent auf erbliche Faktoren zurückzuführen. Bei Eierstockkrebs (Ovarialkarzionom) sind es fünf Prozent. Für Personen mit einer Veränderung in den Genen ist das Risiko im Laufe des Lebens an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung, d.h. Personen ohne eine erbliche Belastung, erhöht.

Derzeit sind vor allem die Hochrisikogene BRCA1 und BRCA2 (BReast Cancer= Btustkrebs) bekannt, die, wenn sie verändert sind, zusammen circa 25% Prozent aller erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebsfälle ausmachen. Weitere veränderte Gene (CHEK2, RAD51C, RAD51D, TP53, CDH1, NBN, PALB2, ATM, PTEN, MSH6, MSH2, MLH1 und PMS2) können das Risiko erhöhen, man spricht von moderaten Risikogenen.

Hat eine Person eine solche Genmutation, wird diese in 50% aller Fälle an die Nachkommen weitergegeben. Sowohl Mutter als auch Vater können Träger der Genveränderung sein und damit die Mutation an die Kinder weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln der Spezialausgabe 2013 des Brustkrebsmagazins MammaMia!: